PODCAST: No more Morias?!

Scheitert die EU an ihrer Migrationspolitik?

Die Bilder vom brennenden Camp Moria auf Lesbos gingen um die Welt und wurden zu einem Symbol des Scheiterns der europäischen Migrationspolitik. Die Europäische Union nehme mit ihrer Migrationspolitik Menschenrechtsverletzungen bei Migranten billigend in Kauf, sie kooperiere mit Drittstaaten, die fragwürdige Ziele verfolgen und die Verhandlungen über eine neue
Migrationspolitik zwischen den einzelnen Mitgliedsstaaten stagnieren seit Jahren - das sind nur einige der Vorwürfe, die gegen die EU und ihre Asylpolitik erhoben werden. Aber sollte nicht der im September 2020 angekündigte „Neuen Pakt für Migration und Asyl“ einen Neustart bringen?
Aktuelle Nachrichten von Notsituationen in Ceuta in Marokko zeugen eher von einer Dauerkrise… Nantje Bischoff und Marie Walter-Franke, Affiliate Policy Fellow am Jacques Delors Centre und Doktorandin an der Freien Universität Berlin sprechen darüber, ob die EU-Migrationspolitik tatsächlich zum Scheitern verurteilt ist, welche Hindernisse es zu überwinden gilt und ob nicht doch Hoffnung auf eine Verbesserung der Situation besteht.

Wie unbegrenzt ist es wirklich, das „Europa ohne Grenzen“? Während die EU immer freizügiger und offener zwischen den Grenzen ihrer Mitgliedsstaaten geworden ist, wurde sie an ihren Außengrenzen immer konsequenter und strikter. Bei der Sicherung und Überwachung dieser Außengrenzen soll seit 2014 die Europäische Agentur für die Grenz- und Küstenwache, FRONTEX, helfen. Nur will sie

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Wird Großbritannien zur einsamen Insel?„Die britische Regierung unter Boris Johnson wollte ja dieses distanzierte Verhältnis haben, es ging ja immer darum, dass man frei ist zu entscheiden, also staatlichere Souveränität war das wichtigere Gut als wirtschaftliche enge Zusammenarbeit mit der Europäischen Union.“Am 31. Januar 2020 trennten sich das Vereinigte Königreich und Nordirland nach 47 Jahren

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Die Gleichstellung von Männern und Frauen ist eins der wesentlichen Ziele derEuropäischen Union. Bereits im Vertrag von Rom wurde 1957 der Grundsatz des gleichen Entgelts bei gleicher Arbeit festgelegt.Im Jahr 2009 wurde mit dem Vertrag von Lissabon erneut die Bedeutung derGeschlechtergleichstellung in der Europäischen Union bekräftigt: Die Gleichheit vonFrauen und Männern wird dort als einer

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