Mit Gemma Pörzgen, Chefredakteurin der Zeitschrift OST-WEST. Europäische Perspektiven (OWEP) und Russland-Kennerin und Frank Leeb, Leiter des Europe Direct Magdeburg. Seit nunmehr etlicher Zeit ist deutlich geworden, dass Russland zu fast allem entschlossen ist, um eine Westorientierung der Ukraine zu verhindern. Schon in der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass Russland seinen Einfluss in Osteuropa schwinden sieht. Weil der russische Präsident Vladimir Putin zugleich versucht, Stärke und Weltgeltung propagandistisch auszuschlachten, muss sich Europa bedroht fühlen. Die Frage, wie Europa vor diesem Hintergrund und dem Krieg in der Ukraine mit der ehemaligen Weltmacht nebenan künftig umgehen soll, stellt sich mit Beginn des brutalen Angriffskriegs vor über vier Jahren so drängend wie nie. Sind alle bestehenden Verträge über die Unverletzlichkeit der Grenzen in Europa nur noch Schall und Rauch? Steht die EU in dieser Zeit der vielfältigen Ungewissheiten weiterhin zusammen? Und da ist ja jetzt auch noch die Trump-Administration im Weißen Haus, die eine erstaunliche Wankelmütigkeit an den Tag legt gegenüber Moskau und die bisherige Sicherheitsarchitektur der Welt in Frage stellt – was bedeutet das alles? Neben wirtschaftlichen Abhängigkeiten müssen nun auch sicherheitspolitische Aspekte völlig neu bewertet werden – Versorgungssicherheit oder der Schutz „kritischer Infrastruktur“ vor „hybriden“ russischen Angriffen sind Gefahren, auf die Europa reagieren muss. Aber wie? Und natürlich wird auch über den Umgang mit Hunderttausenden Kriegsflüchtlingen zu reden sein. Über diese Themen diskutieren mit Ihnen die Osteuropa-Expertin, Gemma Pörzgen, und Frank Leeb. Moderiert wird der Podcast von Jochen Leyhe.

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