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SUMMARY:Ukrainekrieg – Europa vor einer neuen Weltordnung?
DESCRIPTION:Mit der Invasion russischer Truppen in der Ukraine ist der Krieg in Europa zurück. Europa und die Welt sind geschockt, müssen sich nun aber schnell neu sortieren. Außenpolitische Doktrinen, wie „Wandel durch Handel“, scheinen zunächst einmal obsolet, zumindest wären sie zu diskutieren. Aber welche Alternative gibt es?\nEuropa konnte den Einmarsch in die Ukraine nicht verhindern und bangt davor, in den Krieg hineingezogen zu werden. Finnlandisierung, russische Minderheiten in den baltischen Staaten und Schweden, dessen große Insel Gotland exponiert in der Ostsee liegt, führen zu einem höheren Sicherheitsbedürfnis in diesen Ländern und nähren Sorgen, dass Europa selbst zum Opfer werden könnte.\nOffenkundig ist, dass weder die außenpolitischen und noch weniger die militärischen Mittel derzeit robust genug sind, um aggressiven Rivalen wirksam und unmittelbar Einhalt gebieten zu können. Wodurch lässt sich dies kurz-, mittel- und langfristig ändern? Welchen Platz wird Europa in der Welt einnehmen und mit welchen Mitteln und Strategien wird es sich behaupten können?\nDarüber diskutieren:\nProf. Dr. Johannes Varwick, Professor für Internationale Beziehungen und europäische Politik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, ehemaliger Leiter Europäische Sicherheitspolitik der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP)\nProf. Dr. Ulrich Brückner, ist Jean Monnet Professor für European Studies an der Stanford University in Berlin\nDr. Jörg Wojahn, Vertreter der Europäischen Kommission in Deutschland\nLilia Usik, gebürtige Ukrainerin und ehemalige Vorsitzende der Außen- und Sicherheitspolitischen Vereinigung der Parlamentsmitarbeiter/innen im Bundestag\nModeration: Gemma Pörzgen, Chefredakteurin der Zeitschrift „Ost-West.Europäische Perspektiven“\n
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